Gummistiefel

Gummistiefel sind bestimmt in jedem Schuhschrank vertreten. Die gemütlichen Treter sind meist wasserdicht und bieten eine gute Wärmeisolation. In machen Fällen sind die Stiefel gefüttert, sodass sie auch ideal für kältere Tage und den Winter geeignet sind. Sie bestehen oft aus Gummi und weisen daher eine glatte, stark glänzende Oberfläche auf. Diese ist besonders wasserabweisend und oft nur einfarbig. Jedoch gibt es diese auch schon in verschiedenen Ausführungen. An Farben und Mustern wird besonders bei kleineren Ausführungen für Kinder nicht mehr gespart. Der normale grün oder graue Gummistiefel sollte auf dem Land bekannt sein. In der Landwirtschaft und auch auf Baustellen schützt er den Fuß vor Deck und Feuchtigkeit. Sie unterscheiden sich zwar oft in der Größe, sind jedoch in der Regel ziemlich hoch und reichen fast bis zu dem Knie. Dabei wird die Hose in die Stiefel gedrückt, damit der kalte Wind keine Chance hat. Auch zum Angeln eignet sich der Gummistiefel hervorragend. In seichtem Wasser kann man mit den Stiefeln ungehindert laufen und einige Zeit verweilen.

Früher wurden Gummistiefel sicherlich entwickelt, um einen praktischen Zweck zu erfüllen. Das tun sie auch heute noch. Mit Gummistiefeln kann man ungehindert durch Schnee und sogar Wasser stiefeln, ohne das der Fuß Feuchtigkeit abbekommt. Doch neuerdings entdecken Frauen einen ganz neuen Verwendungszweck für die dicken Treter. Der Gummistiefel ist nicht länger mehr ein Kleidungsstück für Landwirte und Bauarbeiter. Immer öfter erblickt man auf den deutschen Straßen, Gummistiefel die von Frauen getragen werden. Sie sollen einen legeren Look vermitteln und werden oft mit Stoffhosen kombiniert. Momentan wird diese Mode noch kritisch betrachtet, doch immer mehr Kleidungsläden bieten trendy Gummistiefel an. Natürlich haben diese nicht mehr viel mit der ursprünglichen Erscheinungsform des Gummistiefels zu tun. Meistens sind sie dezent mit Mustern verziert. Die Oberfläche ist dabei stark glänzend und selten matt. Die Farben reichen vom schlichten beige bis hin zum knalligen pink. Auch die Sohle des Stiefels ist nicht mehr so stark zu sehen wie beim Vorläufer. Gummistiefel wurden der Mode angepasst und finden immer mehr Gefallen bei den Frauen. Bei Männern ist dieser Modetrend noch nicht erkennbar.

Bereits die alten Völker Südamerikas kannten frühe, primitive Arten des Gummistiefels. Sie stellten Schuhe aus Stoff her, die sie mit Pflanzenölen versiegelten. Damit erhielten die Schuhe eine höhere Haltbarkeit. Die Anfänge des Gummistiefels waren sehr holprig. Niemand interessierte sich für das Gummi da es schnell an der Haut kleben blieb. Erst neuere Versionen des Gummistiefels ersetzten den damals üblichen Holzschuh.